CR vom 02.03.2012, Heft 03 , Seite 48

Wein: Preise von Edel-Jahrgängen brechen ein

Alle Spekulationsblasen platzen irgendwann - zu beoachten nicht nur am Immobilien- oder Aktienmarkt, sondern jetzt auch bei Weinen. Denn teure Flaschen werden von europäischen Fonds immer wieder als Anlage genutzt. Dass ihre Preise nun sinken, sei nur die Konsequenz aus der Preisblase, die sich in den vergangenen Jahren gebildet hätte, sagen Marktkenner. Gerade asiatische Käufer hätten immer höhere Preise bezahlt - mitunter zu hohe Preise, wie sich nun herausstellt. Dass kürzlich eine Auktion von seltenen Bordeaux-Weinen durch Sotheby's lediglich 5,6 Millionen Dollar statt der erwarteten sechs bis neun Millionen Dollar erbracht hätte, sei ein Symptom dieser Entwicklung. Schon im vergangenen Jahr waren die Preise immer weiter gefallen, während des Sommers brach der Wert von Bordeaux-Weinen um über 22 Prozent ein. Asiatische Käufer hatten zuvor den Marktwert immer weiter nach oben getrieben und viel Geld selbst für junge Weine ausgegeben, deren wirklicher Wert nicht immer abzuschätzen gewesen sei. Eine Weinsorte stieg etwa allein deswegen deutlich im Preis, weil der Hersteller die Zahl Acht auf das Etikett drucken ließ, die in China eine Glückszahl darstellt. Gerade diese Produkte seien nun auch vorwiegend von dem Preisverfall betroffen, heißt es.

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