CR vom 05.04.2012, Heft 04 , Seite 11

"Daten bitte abgesichert im Firmennetz"

Schlösser, Michael

Immer mehr Menschen arbeiten mobil. Eine Herausforderung für Support, Sicherheit und Pflege der IT-Infrastruktur?
Ja, denn die Mitarbeiter sind immer weiter von der zentralen IT entfernt, arbeiten von unterwegs oder zuhause. So wird die traditionelle Pflege und Wartung der Endgeräte zunehmend erschwert. Zudem besteht beim Arbeiten abseits des kontrollierten und gesicherten Firmenumfelds eher die Gefahr, Firmendaten zu verlieren. Ein anderer Gefahrenfall ist die fehlende Kontrolle über die Endgeräte: Mitarbeiter installieren eigene Software oder surfen ohne aktuellen Antivirenschutz und entsprechende Firewall-Einstellungen im Netz.
Welche Lösungen gibt es, um Support und Systempflege zu organisieren, ohne dass der Arbeitnehmer mit seinen mobilen Geräten vor Ort sein muss?
Wir empfehlen Lösungen, mit denen die Nutzer zwar von überall auf Daten zugreifen können - bei denen diese aber abgesichert im Firmennetz liegen und das Unternehmen gar nicht erst verlassen.
Ist die Machbarkeit nur eine Frage der geeigneten Anwendung - oder auch des Gerätes?
Was die Geräte angeht, so ist man bei der Virtualisierung weitestgehend unabhängig. Egal also ob PC, Mac, Tablet, Smartphone oder Netbook. Möglich wird das durch die strikte Trennung der Anwendungslogik von der Benutzeroberfläche.
Thema Netzwerksicherheit: Welche Verhaltensregeln gelten hier mobil?
Hier spielen zwei Kernfragen eine wesentliche Rolle: Zum einen muss die Authentifizierung und Verschlüsselung sichergestellt sein. Zum anderen sollten sich Unternehmen Gedanken machen, auf welche Inhalte ein Mitarbeiter im jeweiligen Einsatzumfeld Zugriff hat. Eine Lösung muss natürlich zunächst immer sicherstellen, dass der jeweilige Benutzer wirklich die legitimierte Person ist. Login und Passwort reichen dabei jedoch häufig nicht aus. Tastatureingaben können beim Arbeiten in öffentlichen Räumen, wie etwa der Wartehalle eines Flughafens, von einem Sitznachbarn problemlos eingesehen werden. Hier sind zusätzliche Authentifizierungslösungen gefragt, beispielweise eine Smartcard. Zusätzlich sollten Firmen ihr Augenmerk auf das Inhalte-Management legen. Befindet sich ein Mitarbeiter also beispielsweise in einem öffentlichen WLAN auf dem Flughafen, wird der Abruf von bestimmten Umsatzzahlen oder anderen strategischen Firmendaten vom System unterbunden. Im Home Office hingegen ist dann zwar der Zugriff freigegeben, nicht aber das Ausdrucken. Dies ist nur dann möglich, wenn der Benutzer mit seinem Endgerät direkt vor Ort im Unternehmen arbeitet.
Die Fragen stellte Michael Schlösser

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