Marketing
Smartphones auf dem Vormarsch
Der "mobile" Anteil in den SEA-Budgets wurde im gleichen Zeitraum sogar vervierfacht (von 1,2 auf 4,7 Prozent). Das sind die Ergebnisse einer Studie des Unternehmens Marin Software. „Die Bedeutung von Smartphones und Tablets beim Suchmaschinenmarketing wächst rasant. Es ist jedoch wichtig, zwischen Gerätetypen zu differenzieren. Während Suchwortanzeigen auf Tablets bei Klick- und Konversionsraten noch vor PCs am besten abschneiden, bringen Smartphones eine schlechtere Performance“, so Jens Bargmann, Country Director DACH bei Marin Software.
An Bedürfnisse anpassen
Bei den Klicks auf Suchwortanzeigen erreichen Tablets mit durchschnittlich 3,01 Prozent die höchsten Click-Through-Raten (CTR). Smartphones schneiden mit 2,42 Prozent am schlechtesten ab und rangieren knapp hinter den PCs (2,52 Prozent). „Das lässt sich zwar teilweise dadurch erklären, dass hierbei die Konversion auch im Ladengeschäft oder am Telefon erfolgen kann und damit schwieriger nachweisbar ist“, erklärt Jens Bergmann, vor allem aber zeige dies die Notwendigkeit, die Gestaltung, Platzierung und Inhalte der Suchanzeigen sowie die Landing Pages auf die Bedürfnisse und Erwartungen der hoch mobilen Smartphone-Nutzern anzupassen. „Wir sehen auf unserer Plattform beispielsweise, dass unsere Kunden gute Erfolge erzielen, wenn sie einige Regeln beim Bid-Management beachten und spezielle Anzeigeninhalte wie Click-to-Call oder Standortinformationen anbieten“, so der Experte.
Smartphones sind beim SEA auf den ersten Blick am billigsten: Der Cost-per-Click (CPC) beträgt hier lediglich 0,20 Euro; bei PCs und Tablets sind es 0,27 Euro. Bei genauerem Hinsehen relativiert sich dieser Vorteil allerdings. Um das Preis-/Leistungsverhältnis zu vergleichen, legte Marin Software die Konversionskosten von Suchanzeigen auf PCs als Indexwert mit 100 Prozent an. So ergibt sich für Smartphones ein Wert von 135 Prozent. Tablets kommen auf 121 Prozent. (al)
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