CR vom 02.11.2012, Heft 11 , Seite 6

Start-ups: Volkswirtschaftlicher Nutzen in Millionen-Höhe

Bei volkswirtschaftlicher Wertschöpfung, Investitionen und der Schaffung von Arbeitsplätzen denkt man oft an multinationale Konzerne. Doch das Beispiel Österreich zeigt: Start-ups erwirtschaften in der Alpenrepublik einen enormen volkswirtschaftlichen Nutzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Joanneum Research, Zentrum für Wirtschafts- und Innovationsforschung in Wien. Demnach schaffen die Jung-Unternehmen schon in der Start-up-Phase durchschnittlich mehr als fünf Arbeitsplätze. Ihre regionale Wertschöpfung beträgt mehrere 100 Millionen Euro pro Jahr. In der Studie wurden 119 Jung-Unternehmen untersucht. Diese erschufen bereits in den ersten Jahren ihres Bestehens 636 Arbeitsplätze. Das Arbeitsplatz-Potenzial für 98 der 119 Start-ups wurde bis 2017/18 auf bis zu 2.800 Beschäftigte geschätzt. Die regionale Brutto-Wertschöpfung liegt der Studie zufolge bei 200 Millionen Euro Jahres-Gesamtwirkung. Die ältesten, in den Jahren 2004 bis 2008 gegründeten 56 Start-ups lösten laut Untersuchung Steuerzahlungen in Höhe von 13 Millionen Euro im Jahr 2011 aus. Zusätzlich vergeben sie Forschungs- und Infrastrukturaufträge in Millionenhöhe und akquirieren über 150 Millionen Euro an Finanzierungen für ihre Innovationsleistung.

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