CR vom 02.11.2012, Heft 11 , Seite 42

Malware: Suchanfragen über Bing besonders gefährdet

Wer das Netz mit Microsofts Suchmaschine Bing durchforstet, ist besonders gefährdet. Denn einer Studie des IT-Sicherheitsunternehmens SophosLabs zufolge führt dieser Weg verglichen mit anderen Suchmaschinen deutlich häufiger zu Malware. Grundlage der Erhebung sind die Nutzerdaten einer SophosLabs-Software, die Unternehmen vor verseuchten Webseiten schützen soll. 65 Prozent der entdeckten Schadsoftware war demnach über die Suchergebnisse von Bing zugänglich, über Konkurrent Google 30 Prozent und fünf Prozent über sonstige Anbieter. "Verseuchte Suchergebnisse können für Internet-Nutzer sehr gefährlich sein, wenn sie den Links vertrauen und auf Seiten mit Malware weitergeleitet werden", so die Experten. Besonders kritisch sei die Bildersuche, bei der am häufigsten verdächtige Weiterleitungen auffielen. Problematisch sei, dass die Nutzer kaum Informationen erhalten, wie sie infizierte Webseiten und Bilder erkennen können. SophosLabs empfiehlt daher die Installation einer Sicherheitssoftware, die gefährliche Weiterleitungen automatisch blockt. Die manuelle Überprüfung einer Adresse vor dem Anklicken etwa bei der Bildersuche sei ebenfalls eine Möglichkeit.

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