CR vom 03.12.2012, Heft 12 , Seite 24

Beschaffung 2013: Thesen und Trends

Folgende Überlegungen gewinnen laut Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik im neuen Jahr an Bedeutung: Wer erst in einer möglichen Rezession reagiert, handelt fahrlässig. Es gilt, schon heute mögliche Krisenszenarien durchzuspielen, Einsparpotenziale zu sichten und Lieferantennetzwerke auf Belastungsfähigkeit hin zu prüfen. Zudem werden viele Lieferanten einen höheren Wertbeitrag leisten müssen. Auch Internationalisierung gewinnt weiter an Bedeutung, selbst im zögerlichen Mittelstand: Wer auf internationalen Märkten beste Preise und Lieferanten identifiziert, sichert Arbeitsplätze in Deutschland. Auch volatile Rohstoffmärkte gehören zum Alltag der Einkäufer - es gilt, den "richtigen" Kaufzeitpunkt zu identifizieren. Sie müssen Langfristverträge mit Lieferanten schließen und einschätzen, ob Finanzierungsinstrumente wie Hedging zur Preisabsicherung in Frage kommen.
Vor diesem Hintergrund wandelt sich der Einkaufsleiter zunehmend zum Chief Procurement Officer (CPO), der weitreichende Expertise in Sachen weltweite Märkte, Preise, Abhängigkeiten und Wechselwirkungen in der Supply Chain benötigt und mit Geschäftsführung oder dem Chief Financial Officer (CFO) auf Augenhöhe diskutiert.

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