CR vom 02.11.2012, Heft 11 , Seite 42

IT-Sicherheit: Mitarbeiter bleiben zu oft im Unklaren

Vorgaben zum Schutz der IT-Sicherheit bekommen längst nicht alle Beschäftigen von ihren Vorgesetzten. Der Branchenverband Bitkom hat in einer repräsentativen Umfrage herausgefunden, dass bei dem Thema jeder fünfte Erwerbstätige (21 Prozent) von seinem Arbeitgeber völlig alleingelassen wird. Und etwa ebenso vielen (19 Prozent) sind entsprechende Regeln zumindest nicht bekannt. "Vier von zehn Beschäftigten bekommen in Sachen IT-Sicherheit nicht die notwendige Unterstützung von ihren Arbeitgebern", resümiert Bitkom-Präsident Professor Dieter Kempf. "Vor allem viele kleine und mittelständische Unternehmen unterschätzen die Risiken durch Computerund Internetkriminalität." Der richtige Umgang der Mitarbeiter mit Computern, mobilen Geräten und Internet sei jedoch eine zentrale Voraussetzung, um die Gefahren für Unternehmen einzudämmen. Dabei gibt es konkrete Ansatzpunkte, etwa Richtlinien für die Benutzung von Passwörtern. Laut der Umfrage ist das nur bei jedem zweiten Erwerbstätigen der Fall. 41 Prozent haben Vorgaben für den Umgang mit externen Datenträgern, etwa USB-Sticks, die Viren oder andere Schadprogramme mit sich bringen können. Für 40 Prozent ist das Surfen im Internet inklusive der Nutzung sozialer Medien reglementiert, für 35 Prozent der Umgang mit Spam-Mails. Nur 31 Prozent der Befragten haben Regeln für den Umgang mit mobilen Endgeräten, die eine eigene Sicherheitsstrategie erfordern.

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