CR vom 03.12.2012, Heft 12 , Seite 24

Lohnbuchhaltung: Was 2013 zu beachten ist

Zum Jahreswechsel stehen wieder zahlreiche gesetzliche Änderungen an, erinnern die Experten der Datev: Zum einen werden von Januar 2013 an elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale, kurz ELStAM, zentral beim Bundeszentralamt für Steuern abgerufen. Vorgesehen ist aber eine Kulanzregelung bis Ende 2013. Zum anderen werden die Arbeitsentgeltgrenze bei Minijobs von 400 Euro auf 450 Euro angehoben und die Gleitzonenregelungen auf Beschäftigungen von 800 Euro auf 850 Euro ausgeweitet. Auch die E-Bilanz schlägt sich bei einigen Unternehmen in der Lohnbuchführung nieder - und zwar bei Arbeitgebern, die getrennte Übermittlungen und damit getrennte Kontierungen für Altersvorsorgeaufwendungen und für Gehaltsbestandteile für Gesellschafter-Geschäftsführer sowie für Lohnaufwendungen für geringfügig Beschäftigte (Minijobs) vornehmen. 2013 wird auch die GKV-Monatsmeldung inhaltlich erweitert: Mit dem Datenbaustein Krankenversicherung (DBKV) setzt das Meldeverfahren auf der Struktur des bekannten DEÜV-Verfahrens auf. Nicht ganz so zeitkritisch, aber dennoch im Fokus der Vorbereitungen sollte zudem die Umstellung auf SEPA stehen.

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