CR vom 04.01.2013, Heft 01 , Seite 6

Nachhaltigkeit: Deutschland gibt gutes Beispiel

In Sachen ressourcenschonendes und nachhaltiges Wirtschaften hat die Bundesrepublik in den vergangenen Jahrzehnten international Maßstäbe gesetzt. Besonders deutlich seien die Fortschritte bei der Einsparung von Energie, wie aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervorgeht. Danach wird gegenwärtig pro Euro vom BIP nur noch halb so viel Energie benötigt wie Anfang der 1980er-Jahre. Weltweit entspricht der Stand der Energieeffizienz hingegen erst dem deutschen Niveau von 1991. Die Probleme der 1970er- und 1980er-Jahre, etwa die Reinhaltung von Luft und Wasser, seien "weitgehend gelöst". In Zukunft gehe es um komplexe Probleme wie internationalen Klimaschutz, die Anpassung an den Klimawandel und die Frage, wie sich Mobilität weiterhin sichern lässt. Die IW-Autoren plädieren für eine Nachhaltigkeitspolitik, die auf einer marktwirtschaftlichen Ordnung beruht. Insbesondere bei schwierigen Umweltproblemen fördere der Markt effizientere Ergebnisse als staatliche Regulierungen. Außerdem behauptet die Studie: Wirtschaftswachstum sei nicht per se umweltschädlich - sondern vielmehr Voraussetzung für wirksamen Umweltschutz, weil es die nötigen finanziellen Ressourcen schaffe. Übrigens: Ein Sonderheft zum Thema "Energieeffizienz", erschienen im Dezember 2012, halten wir unter creditreform-magazin.de/heft kostenlos für Sie bereit.

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