CR vom 01.02.2013, Heft 02 , Seite 32

Probezeit bei Pensionszusagen

Bei Pensionszusagen von Kapitalgesellschaften an ihre Gesellschafter-Geschäftsführer hängt die steuerliche Anerkennung von deren Finanzierbarkeit durch die Kapitalgesellschaft, dem Schriftformgebot der Zusage und der "Erdienbarkeit" durch den begünstigten Gesellschafter ab. Darüber hinaus behandelt die Finanzrechtsprechung jede ohne Probezeit erteilte Pensionszusage als verdeckte Gewinnausschüttung. Zur Länge der geforderten Probezeit hat das Bundesministerium der Finanzen in seinem Anwendungsschreiben vom 14. Dezember 2012 (Az.: IV C 2 - S 2742/10/10001) jetzt Stellung genommen. Danach reichen den Finanzbehörden im Regelfall zwei bis drei Jahre zwischen Dienstbeginn und der erstmaligen Vereinbarung einer schriftlichen Pensionszusage ("zusagefreie Zeit"). Der Zeitraum zwischen der Erteilung einer Pensionszusage und der erstmaligen Anspruchsberechtigung ("versorgungsfreie Zeit") zählt dagegen nicht zur Probezeit.

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