Michael Klaus, Executive Director Sales, Marketing und Aftersales bei Opel, zur
IAA und Marktsituation.
01.09.2009
Herr Klaus, wie wichtig ist die IAA 2009?
Die IAA zählt nach wie vor zu den wichtigsten Automobilmessen weltweit. Die
diesjährige IAA wird sicher von Umweltthemen geprägt und wird zukunftsweisende
Konzepte in den Vordergrund stellen. Wir als Marke Opel sind hier gut
aufgestellt und zeigen neben dem neuen Star in der Kompaktklasse, dem neuen
Astra, unser umweltfreundliches ecoFLEX-Modellprogramm und den Opel Ampera, das
erste uneingeschränkt alltagstaugliche Elektroauto in Europa.
Wie läuft das Firmengeschäft?
Opel hat von Januar bis Juli 2009 mehr als 219.000 Fahrzeuge in Deutschland
zugelassen. Das bedeutet einen Zuwachs von rund einem Drittel gegenüber dem
Vorjahr. Neben dem neuen Insignia und den Dauerbrennern wie Corsa, Zafira und
Meriva hat vor allem der aktuelle Astra in den letzten drei Monaten um 100
Prozent zugelegt. Im Firmenkundengeschäft konnte Opel den positiven Trend seit
Beginn des Jahres fortsetzen und den Marktanteil im Flottenmarkt deutlich
ausbauen. Dazu trug insbesondere der Opel Insignia bei, der bei den
Flottenkunden eine sehr positive Resonanz erfährt. Für die zweite Jahreshälfte
sind wir sehr zuversichtlich. Speziell der neue Astra wird die Kompetenz von
Opel im Flottenmarkt erneut eindrucksvoll belegen.
Was passiert nach Auslaufen der Abwrackprämie?
Wir sind mit unserem aktuellen Modellprogramm sowie dem Insignia und dem neuen
Astra, der nach der IAA seinen Verkaufsstart feiern wird, gut aufgestellt. Zudem
zeigt sich, dass unsere Umweltstrategie mit den ecoFlex-Modellen von unseren
Kunden gut angenommen wird. Die ecoFLEX-Versionen haben mittlerweile einen
Verkaufsanteil von rund 40 Prozent.
Die Fragen stellte Gerd Zimmermann