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Kosten senken durch besseres Gebäudemanagement
Materialeinkauf und Personal sind die von Unternehmen bevorzugten Stellschrauben, um Kosten zu sparen. Dabei bemerken viele Manager gar nicht, dass sie sozusagen auf einer „Goldader“ sitzen: Den Firmengebäuden und -einrichtungen. Deren Unterhaltung macht je nach Branche bis zu 35 Prozent der Gesamtaufwendungen aus. Diesen neben der Produktion größten Kostenblock kann ein Mittelständler laut dem Internationalen Institut für Facility-Management, Oberhausen, um bis zu 20 Prozent reduzieren.
„Erreicht wird dies durch Prozessoptimierungen und flächendeckende Ausschreibungen von Leistungen, die bislang von angestammten Lieferanten bezogen wurden, zum Beispiel Wartungsarbeiten, Gebäudereinigung oder Versicherungen“, weiß Michael Lütge, Geschäftsführer der Costconsult GmbH.
Wo der klassische Hausmeister den Bestand pflegte, sorgen die externen Spezialisten für zusätzliche Wertschöpfung. Bloßes Cost-Cutting ist dabei allerdings out. ‚Interdisziplinäres Kostenmanagement’ lautet das Stichwort. Lütge: „Wenn es bei der Abfallentsorgung nichts einzusparen gibt, dann vielleicht durch Abfallvermeidung.". Trotz Krise steigt der Bedarf an Gebäudemanagement, weil sich Unternehmen auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Zudem sind die Einsparpotenziale beim Rohstoffeinkauf nahezu ausgereizt. Die Dienstleistungsbranche rechnet mit einem Umsatzplus von 3,5 Prozent in 2009.
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