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Konjunktur & Wirtschaftsklima
2010
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Deutsche Exporte: Florierende Geschäfte mit Schwellenländern
Deutsche Exporte: Florierende Geschäfte mit Schwellenländern
01.04.2010
Aufstrebende Länder wie Polen, China und die Türkei spielen für die deutsche Exportwirtschaft eine immer wichtigere Rolle, rechnet das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) vor. Schon vor der Weltwirtschaftskrise, im Zeitraum 2000 bis 2007, sei mehr als ein Drittel des deutschen Exportwachstums auf das Konto der Schwellenländer gegangen. Ihr Anteil an Deutschlands Ausfuhren habe sich seither von 18 auf 25 Prozent erhöht - das entspricht einem Plus von fast 130 Milliarden Euro. In den kommenden Jahren würden die Emerging Markets ihre Bedeutung als Wachstumstreiber für die deutsche Exportwirtschaft behalten, erwarten die Kölner Forscher: "Dafür sorgt schon deren fortschreitende Industrialisierung." Von dieser Entwicklung könnten insbesondere die deutschen Hersteller von Investitionsgütern wie Maschinen, Anlagen und Nutzfahrzeugen profitieren - schließlich wurde deren Umsatzwachstum bereits vor der Krise "überproportional stark" von der Nachfrage aus den Schwellenländern bestimmt. "Für weiterhin gute Ausfuhrgeschäfte spricht zudem die Tatsache, dass sich China, Indien und andere Schwellenländer schneller und nachhaltiger von der Krise erholen dürften als die meisten Industrieländer", heißt es in der Domstadt.
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